Bündner Schützen brillierten mit dem Gewehr,
die St. Galler mit der Pistole
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Zu einem Zweikantonematch trafen sich am vergangenen
Samstag die Schützen aus dem Bündner- und aus dem St. Gallerland. Bei den
Gewehrschützen waren es die Bündner, die die besseren Resultate lieferten. Bei
den Pistolenschützen hatten die St. Galler dank grösserer Anzahl die Übermacht.
Ganze 32 Schützen aus den beiden Ostschweizer
Kantonen trafen sich auf dem 300 Meter Schiesstand in Walenstadt zu einem
freundschaftlichen Wettstreit mit dem Gewehr. Der Ferienbeginn im Bündnerland
war einer der Gründe, warum dieser Match nicht besser besucht war.
Die Kategorie Sportwaffen war die einzige, die die St. Galler dominierten,
allerdings machten hier auch nur zwei Bündner Einzelschützen mit.
Roger Bless gewann diese Kategorie mit 570 Punkten vor Marina Schnider (561) und
Jan Kressig (556). Ursula Vögeli erzielte sehr gute 554 Punkte, Martin Vincenz
544, Willi Mayer 539. Vroni Aerne, die erst neu dem St. Galler Matchteam
angehört, konnte sich 534 Punkte gutschreiben lassen und Roger Lenherr durfte
sich 531 Punkte notieren lassen.
Die Gäste dominierten
Der St. Galler Horst Keller gewann den Zweistellungsmatch mit dem Standardgewehr
mit sehr guten 585 Punkten vor dem Bündner Georg Maurer mit 579 Punkten. Roland
Graf (578), Otto Bass (576), Stephan Hänggi und Christian Felix (beide 572),
Barcli Venzin (568), Mauro Braun (563), Armin Mani und Peter Senn (beide
559),Thomas Hochreutener (557) und Beat Walser (543) belegten die weiteren
Ränge.
549 Punkte reichten dem Bündner Robert Studer vor seiner Teamkollegin Mirjam
Hartmann (545) zum Sieg in der Kategorie Ordonnanzwaffen. Mit 543 Punkten
belegten die beiden St. Galler Peter Ulrich und Bruno Kellenberger (trotz
Gipsfuss !) die nächsten Ränge. Weiter klassiert waren Otto Morell (535), Marco
Crameri (530), Hans Jöhl und Peter Jemmy (beide 529), Andrea Stiffler (527),
Walter Widmaier und Paul Serwart (beide 518), sowie Christian Brüesch (507).
Theo Dietschi und Paul Stefani heissen die
Sieger
Bei den Pistolenschützen war die Anzahl der Gäste nicht sehr hoch. Da die
Hochzeit eines Kollegen an diesem Tag auf dem Programm stand, kam nur gerade
eine Handvoll Pistoleros aus dem Bündnerland an den Zweikantonematch nach Buchs.
Theo Dietschi konnte einmal mehr den A-Match dominieren. Mit 532 Punkten war
aber sein Resultat diesmal etwas unter seinem gewohnten Niveau. Die nächsten
Ränge belegten Markus Angehrn (516), Michael Esser (513), Paul Stefani (506),
Jan Adank (505), Heini Rhyner (505), Ignaz Cadosch (498), Erwin Zinsli und Paul
Schönenberger (beide je 486), sowie Wendelin Heeb (469).
Dank 293 Punkten und damit einer ausgesprochen guten Leistung in der Präzision
(Duell 290 Punkte), konnte Paul Stefani den C-Match für sich entscheiden.
Hansruedi Götti kämpfte ausgeglichen (288/294) und Claudia
Loher war einmal mehr im Duell nicht zu bremsen. Mit 297 Punkten machte sie ihre
eher magere Leistung im Präzisionsschiessen (280 Punkte) wieder wett. Die
weiteren Ränge belegten Albert Düring (576), Roger Kehl
(575), Manuela Brändle und Leo Dumoulin (je
567), Leo Battaglia (561) Armin Hauser (559), Lorenz Holenstein (557) und
Andreas Vetter (522).
Einsatz von vielen Helfern
Für einmal war also die Arbeit der zahlreichen Helfer, vom Aufziehen der
Scheiben, der Bewirtung der Gäste bis hin zur Sicherstellung des Büro- und
Schiessbetriebes fast höher als jene der Wettkämpfer. Auch einmal gelobt werden
darf die Arbeit der Matchchefs der beiden Kantone. Christoph Frei und Bernhard
Lampert haben schon viele Stunden investiert, um ihren Matchschützen immer
wieder attraktive Wettkämpfe anzubieten. Vielen Dank einmal allen Helfern vor
und hinter den Kulissen.

Eine Momentaufnahme bei den Pistolenschützen.

Die beiden Matchchefs Bernhard Lampert GR (links)
und Christoph Frei SG
haben immer viele Vorbereitungen zu treffen.